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    Spatenstich Produktionszentrum Root
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    Auftakt für Ausbau des Strüby-Werks

    Aufgrund des Erfolges der Strüby Unternehmungen stossen zwölf Jahre nach Inbetriebnahme des Produktionszentrums in Root LU die Kapazitäten und Platzverhältnisse an ihre Grenzen. Abhilfe schaffen wird einerseits die Verlegung und Vergrösserung des Pritschenlagerplatzes, andererseits die Erweiterung der bestehenden Halle mit gleichzeitiger Modernisierung des Maschinenparks. Ziel ist, die Effizienz in der Produktion zu steigern sowie die Logistikabläufe zu optimieren.

    Umzonung einstimmig erfolgt
    Der Spatenstich, der am Freitag, 12. Mai durch die Strüby Unternehmungen im Beisein der Mitarbeitenden und der Nachbarschaft feierlich begangen wurde, markiert in einem ersten Schritt den Baustart für das neue Pritschenlager. Dieses kommt in südwestlicher Richtung auf einer angrenzenden Parzelle zu liegen, auf Boden der Nachbargemeinde Dierikon. Das Grundstück wurde an der Gemeindeversammlung Ende 2022 durch die Stimmbürgerschaft einstimmig von der Landwirtschafts- in die Industriezone überführt und von den Strüby Unternehmungen erworben.

    Stark vergrösserter Pritschenlagerplatz
    Weil der neue Lagerplatz rund vier Mal grösser als der bisherige sein wird, können künftig die verschiedenen Pritschendepots, die sich zurzeit über die Zentralschweiz verteilen, an einem Ort gebündelt werden. Dadurch werden die Transportwege stark verkürzt und die Logistik vereinfacht. Für die Herrichtung der Lagerfläche werden rund 14 000 m² Wiesland abhumusiert und anschliessend mit einer Kiesschicht bedeckt. Weil dadurch der Boden nicht versiegelt wird, ist keine Entwässerung notwendig und das Regen- und Schmelzwasser kann auf natürliche Weise versickern. Die rund 2500 m³ abgetragenen Humus werden zur Kompensation der Fruchtfolgefläche nach Wauwil gebracht.

    Erschliessung mittels Brücke
    Um den neuen Pritschenplatz mit dem Produktionszentrum zu verbinden, muss zusätzlich eine LKW-Brücke über den Götzentalbach, der mitten durch das künftige Werkareal führt, gebaut werden. Der Pritschenplatz, auf dem auch die neue Holztrocknungsanlage zu stehen kommt, kann bereits vorher mittels eines Brückenprovisoriums in Betrieb genommen werden.

    Nachhaltiger Bau und Betrieb
    Im August wird, vorbehältlich der rechtskräftigen Baubewilligung, mit den Vorarbeiten für die Hallenerweiterung begonnen. Der trapezförmige, eingeschossige Anbau misst in der Breite 82 m, in der Länge 66.5 bzw. 81 m und ist rund 16 m hoch. Dadurch können die Produktions- und Lagerflächen von bisher 7300 m² auf rund 13 400 m² erhöht werden. Beim Bau der neuen Halle setzen die Strüby Unternehmungen – wie üblich – auf den nachwachsenden, lokalen Baustoff Schweizer Holz: 1683 m³ sind es gemäss den Konstruktionsplänen, die zum Einsatz kommen werden. Auf Nachhaltigkeit wird jedoch nicht nur beim Bau, sondern auch im Betrieb geachtet. So wird auf dem Dach der neuen Halle eine rund 2200 m² grosse Photovoltaik-Anlage installiert, die mit einer Leistung von 531 kWp einen durchschnittlichen Jahresertrag von ca. 425 000 kWh liefert, was in etwa dem Verbrauch von rund 94 Schweizer Haushaltungen entspricht. Die Wärmeenergie für die Beheizung und Warmwasserproduktion stammt von der bestehenden, CO2-neutralen Holzschnitzelheizung, die mit Restholz betrieben wird und die ebenfalls für den Energiebedarf der Holztrocknungsanlage sorgt.

    Höherer Automatisierungsgrad
    Die neu gewonnenen Produktions- und Lagerräumlichkeiten werden benötigt, um den bereits begonnenen Ersatz der bestehenden Anlagen und deren Modernisierung vorantreiben zu können. Ziel ist, sowohl im Abbund als auch in der Brettstapelproduktion die Automatisierung zu erhöhen, sei es von der Beschickung der Maschinen über die Holzsortierung und die Bearbeitung der Werkstücke bis hin zur Lagerung der fertigen Bauteile.

    Die Geschäftsleitung geht derzeit davon aus, dass die Inbetriebnahme der neuen Halle im Sommer 2024, rechtzeitig zum 75-Jahr-Firmenjubiläum, stattfinden wird.

    Spatenstich Produktionszentrum Root
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