Asylunterkunft, Gemeinde Männedorf, Männedorf ZH
Aufgrund des erhöhten Bedarfs an Asylplätzen benötigte die Gemeinde Männedorf dringend zusätzlichen Wohnraum. Dieser entstand an jenem Standort, an dem zuvor Wohncontainer für 24 Personen eine einfache Unterkunft boten.
Mit dem Neubau schuf die Gemeinde nicht nur die erforderlichen Asylplätze, sondern zugleich einen zentral gelegenen Standort für Notwohnraum. Entstanden sind 15 zweckmässig eingerichtete Dreizimmerwohnungen, die insgesamt rund 60 Personen Platz bieten.
Der Bau wurde als Generalunternehmerauftrag realisiert und konnte rund zehn Monate nach Baustart bezogen werden. Die Haushaltküchen wurden in der hauseigenen Schreinerei gefertigt und die Photovoltaikanlage durch die Strüby Unternehmungen geplant und ausgeführt.
Ökologie
- 220 m³ Schweizer Holz verbaut
- Dank Holzbauweise 253 Tonnen klimabelastendes CO2 der Atmosphäre dauerhaft entzogen
- Energieversorgung für Heizung und Warmwasser mittels Wärmepumpe
- PV-Anlage: durchschnittliche Jahresleistung 75 000 kWh
| Objekt | Asylunterkunft |
| Bauherrschaft | Gemeinde Männedorf |
| Ort | Männedorf ZH |
| Stockwerke | 3 |
| Wohneinheiten | 15 Wohnungen mit insgesamt 45 Zimmern |
| Wohnflächen | 52 m² pro Wohnung |
| Aussenmasse | 32 x 11 m |
| Gebäudevolumen | 3170 m³ |
| Bauweise | Bodenplatte in Massivbau |
| Fassade | Holzschalung druckimprägniert, hinterlüftet |
| Architektur | Forster & Linsi AG, Pfäffikon ZH |
| Schreinerarbeiten | Küchen |
| Realisation | November 2024 – August 2025 |
| Leistungen | Generalunternehmer |